Beiträge von TourianTourist

    Auf Facebook hat Nintendo einige Bilder zu den neuen Charakteren in Hyrule Warriors veröffentlicht und diese mit einigen Storyhappen versehen, welche wir für euch in Form von Charakterprofilen übersetzt haben. Dabei erfahren wir das erste Mal vom "Seelentor" - das Portal, welches Cia nutzt, verschiedene Welten und Zeitepochen zu verknüpfen.

    Lana, die Weiße Hexe

    Lana ist eine Zauberin mit tiefgründigem Wissen über Zaubersprüche, Monster und wie man Zaubersprüche gegen Monster einsetzt. Sie ist sehr lebhaft und bereit, alles im Krieg um Hyrule zu geben.

    Zwischen Lana und Cia herrscht eine stillschweigende Feindseeligkeit, die sogar über den Groll des Krieges hinausgeht. Lana ist fest entschlossen, Cias Pläne zu durchkreuzen, selbst auf Kosten ihres eigenen Lebens und Glücks.

    Unterschätzt Lana nicht, nur weil sie so optimistisch ist! Ihre naturgegebene athletische Energie leistet ihr gute Dienste und ermöglicht ihr, schnell um Gegner herum zu schlüpfen und mit ihrem Zauberbuch anzugreifen, welches elektrisierende Zaubersprüche entfacht, die ihre Gegner niemals kommen sehen.


    Agnetha, selbsternannte Prinzessin des Insektenreichs

    Auf der Suche nach dem Seelentor macht Lana einen Abstecher, um Agnetha von einer Horde Monster zu retten und sie für den Kampf für das Gute zu rekrutieren.

    Agnetha ist die selbsternannte Prinzessin des Insektenreichs aus der späten Ära des Dämmerlichts. Agnetha hat immer ein strahlendes Lächeln auf den Lippen und schaut auf die Welt mit herzlicheren Augen als ihre Verbündeten. Aber nur weil sie so heiter ist, entschuldigt sie das nicht vom Kampf!

    Agnethas Sonnenschirm ist ihre Standardwaffe, ihre wirkliche Stärke liegt aber in den Insekten, welche sie in der Not herbeirufen kann, wie ein riesiger Käfer oder ein prachtvoller Schmetterling. Unterschätzt niemals die Macht einer Insektenprinzessin!


    Zanto, Usurpator des Schattenreichs

    Nachdem Cia mit dem Seelentor ein Portal in Zantos Ära geöffnet hat, war er frei, seine dunklen Missetaten in Hyrule und hinaus fortzuführen.

    Er wirkt auf den ersten Blick eher ruhig, aber seine wahre Natur ist rasend wild. Er hat Anfälle von Hysterie, wenn er in die Ecke getrieben wird oder es nicht nach seinem Willen läuft.

    Zwei Krummsäbel sind Zantos Wahl, welche es ihm ermöglichen, diese wild zu schwingen oder auf seine Gegner einzustürmen. Er verfügt zudem über ein weites Areal an magischen Attacken, also stellt euch ihm mit äußerster Vorsicht.


    Argarok, Drache des Dämmerlichts

    Zuletzt sah man ihm als den Boss in Kumula aus Twilight Princess. Argarok ist ein mächtiger Drache, der durch eine Scherbe des Schattenspiegels mutierte.

    Sein gesamter Körper ist in harter Rüstung eingedeckt, welches ihm eine starke Verteidigung verleiht. Überraschenderweise ist er wesentlich intelligenter als die Drachen, die normalerweise über Hyrule fliegen, was sich vor allem in seiner Taktik zeigt, aus großer Höhe anzugreifen, wo ihn die normalen Soldaten nicht erreichen können.


    Quellen: Facebook, gamecity.jp

    Zitat

    Original von Yliane
    Oha! Das ist ja toll! Link und Zelda aus TP! Kommen genau die beiden in HW auch vor, oder wie muss ich das jetzt verstehen? Auch wenn ich das roll finde... In HW gibt es ja schon ein Link und eine Zelda. Was machen sie da?


    Lies doch bitte einfach die News, anstatt nur auf die Bilder zu gucken, steht doch alles da... ^^ Das sind Kostüme für die Charaktere Link und Zelda, also alternative Skins, ähnlich wie in Super Smash Bros.

    Die kann man sich runterladen und halt dann bei Link oder Zelda als alternatives Aussehen anwählen.

    Zitat

    Original von Zeldapower
    Was mir auch noch auffällt ist, dass Argarok ein Charakterprofil erhalten hat. Spielt er also möglicherweise eine grössere Rolle? (ich meine, König Dodongo hat schliesslich auch kein (oder vielleicht noch kein) Profil bekommen. Hmm...


    Das habe ich mich auch schon gefragt... wobei es natürlich sein kann, dass King Dodongo noch ein Profil bekommt.

    Ansonsten müssen wir halt warten, bis die Profile übersetzt wurden.

    ... und Argarok. Der Drache teilt sich nämlich zusammen mit Zanto einen Platz unter den Bösewichten auf der offiziellen Webseite zu Hyrule Warriors. Mit der aktuellen Ausgabe der Famitsu, in welcher uns die neuen Charaktere Lana und Agnetha vorgestellt werden, sowie Zanto als weiterer Bossgegner, gab es jede Menge neuer Bilder und Infos zum Spiel.


    Gehe zu: gamecity.jp

    Alle Screenshots findet ihr auch nochmal gut sortiert in unserer Galerie.

    Dies ist auch der Ort, wo ihr das neue Artwork zu Agnetha, Lana, Zanto, Argarok, sowie von den Twilight Princess-Kostümen finden könnt:


    Gehe zu: ZeldaEurope Galerie

    Das Update der japanischen Webseite von Hyrule Warriors hat auch einige neue Infos zu bieten, u.a. neue Charakterprofile. Dazu folgen später noch Übersetzungen!


    Update:

    Nintendo hat zusätzlich noch ein paar Bilder auf Facebook veröffentlicht. Einige davon sind in höherer Auflösung oder gänzlich neu, darunter auch ein alternatives Artwork für Lana.


    Quellen: gamecity.jp, Facebook

    Zitat

    Original von Jeanne
    Ach so! Danke! Ui, im Grunde ist das ja gar nicht mehr so lange hin, aber irgendwie ... daran zeigt sich wohl, dass es nur ein Spin-Off der Reihe ist, die Informationen bisher scheinen sich ja hauptsächlich an das japanische Publikum zu richten.


    Das dürfte weniger damit zu tun haben, dass es ein Spin-Off ist, als mehr damit, dass es in Japan bereits einen Monat früher erscheint. Und allgemein ist das Warriors-Franchise in Japan wesentlich bekannter und beliebter, weshalb "Zelda Musou" da eine große Sache sein dürfte.

    Allerdings müsste man dann natürlich gerade im Westen die Werbetrommel rühren. Bislang tut sich da aber nichts, an PR-Informationen ist nur so das Nötigste von der E3 da und der Großteil der Infos stammen aktuell von der japanischen Webseite. Dürfte aber noch alles bei uns kommen.

    In den aktuellen Neuigkeiten zu Hyrule Warriors dreht sich scheinbar alles um Twilight Princess. In dem Zuge wurde auch eine neue Stage aus dem Spiel vorgestellt und zwar das Areal rund um die Provinz Eldin. Die Stage trägt den Namen "Twilight Lands" und beinhaltet die Brücke von Eldin, sowie das Dorf Kakariko. Zudem findet man Barrieren wie im Endkampf des Spiels.

    Die Bilder findet ihr auch noch etwas größer in unserer Stage-Galerie.


    Quelle: gamecity.jp

    Mit aktuellen Ausgabe der Famitsu, in welcher uns jede Menge Neuigkeiten zu Hyrule Warriors präsentiert werden, gab es auch ein Update der japanischen Webseite zum Spiel mit allen neuen Inhalten und Infos. Den Anfang machen wir mit zwei Kostümen für Link und Zelda, die es als DLC geben wird und deren Design aus Twilight Princess stammt:

    Diese Kostüme sind Teil der angekündigten DLC-Pakete "Mut" und "Weisheit", die in Japan auch in der Premium-Box und der Schatztruhe als Code enthalten sein werden. Wer sich nur die normale Version des Spiels holt, wird die Pakete später auch so erstehen und downloaden können.

    Für Europa sind derzeit keine Pläne für DLC oder einer Veröffentlichung der beiden Premium-Editionen bekannt.

    Quelle: gamecity.jp

    Zitat

    Original von GhostBride
    "Wenn man Zelda mal auf das Wesentliche reduziert und sich wirklich Freiheiten lässt, um etwas Neues zu schaffen, dann kann meines Erachtens wieder etwas aus Zelda werden." ~ TT

    Wäre das dann noch ein richtiges Zelda?
    Wenn Link auf einmal nicht mehr da ist, oder er Zelda nicht mehr retten muss?


    Ich zitiere mich hier selber:

    Zitat

    Was MUSS ein Zelda-Spiel wirklich haben? Im Endeffekt doch nur einen Spielercharakter ("Link"), der mit der Schwert und Schild kämpft, ein Ziel ("rette Prinzessin") und eine Abenteuerwelt zum erforschen.

    Link, der Zelda retten geht, ist also durchaus Teil des Kerns, wobei es auch hier Ausnahmen gibt, wie z.B. Majora's Mask. Was ich vielleicht noch zur Kerndefinition hinzufügen würde, ist die Möglichkeit, Link mit neuen Fähigkeiten zu stärken, mit denen man auch Hindernisse in der Spielwelt überwinden kann. Dies geschieht in der Regel mit Items, muss aber nicht unbedingt.

    Ein gutes Beispiel dafür, dass ein Zelda auch mal etwas anders sein kann, wäre Zelda II. Während das Spiel zwar so seine Probleme hat und damit nicht jedermanns Sache ist, zeigt es durchaus, wie wandelbar Zelda sein kann, wenn man sich auf den Kern konzentriert. Rein vom Areal her hat Zelda II auch die größte Spielwelt zu bieten, sogar mit acht verschiedenen Städten. Kein Zelda hat sich je mehr an diese Dimensionen gewagt. Und wie oft hatten wir jetzt schon das typische Hyrule mit Kakariko, Hylia-See und dem Todesberg...? Warum ahmt man nicht lieber mal die Welt von Zelda II nach? (Wobei natürlich das neue Zelda scheinbar solche Dimensionen anstrebt.)

    Zitat

    Original von SönkesAdventure
    Ich bewerte die Zelda Teile nicht rein nach Verkaufszahlen, zwar achte ich da auch drauf aber mir verfälschen japanische Zahlen viel zu sehr die Werte, denn die Japaner kaufen einfach Sachen in Massen wo ich teilweise nur mit dem Kopf schütteln kann. AB und zu frage ich mich echt wo du ihren Geschmack her haben. Ich wette darauf dass gerade Phantom Hourglass einfach mega gute Zahlen in Japan hat.


    Ein Fünftel der Verkaufszahlen von PH sind aus Japan... das ist nicht besonders hoch, wenn auch trotzdem sehr gut.

    Eine Erklärung dürfte eher sein, dass der Nintendo DS und die Nintendo Wii zwei der drei erfolgreichsten Spielesysteme von Nintendo sind und damit die Abnehmerschaft viel größer war. Phantom Hourglass und Twilight Princess kamen sogar recht früh raus (TP sogar zum Start), was den Spielen eine gute Position verschafft hat und damit eigentlich ihren Erfolg gegenüber anderen Zeldas erklärt.

    Wirklich hervorheben tut sich so gesehen also nur Ocarina of Time, was auch auf Nintendos drittschwächster Konsole sich vergleichsweise gut verkauft hat. Aber kein Zelda-Spiel hat je die 10 Millionen-Marke gesprengt und kann sich damit mit den großen Titeln vergleichen, die beim Massenpublikum ankommen.


    Es ist natürlich aber richtig, dass man sich nicht unbedingt auf Verkaufszahlen versteifen sollte. Dennoch frage ich mich bei Phantom Hourglass, ob der Titel in der Allgemeinheit wirklich so schlecht ankam... als er rauskam, fand ich ihn sogar recht gut; es war erst im Nachhinein, dass mich bestimmte Schwächen gestört haben. Aber gerade mit der Steuerung und der Aufmachung war es ein gelungener NDS-Titel. Bei der Zelda-Community ist PH zwar irgendwo ziemlich verhasst, aber wie kam er in der Allgemeinheit an? Gerade würde mich die Generation interessieren, die eben mit Phantom Hourglass ihren ersten Kontakt mit Zelda hatten. Viele Kinder haben einen Nintendo DS gehabt und dürften hier mit PH in Berührung gekommen sein... wurden daraus Fans... oder war dann mit Zelda nichts mehr? Dies wird sich noch in der Zukunft zeigen...

    Meinungen in Foren stellen im Endeffekt aber auch nur Minderheiten dar. Meistens sind es gerade die Hardcore-Fans, die sich in Foren herumtreiben und selten die breite Mehrheit repräsentieren. Und wenn man sich daran orientiert, was so die Leute im eigenen Freundeskreis denken, sind das im Endeffekt auch nur Einzelpersonen und nicht die breite Masse. Das Bild kann hier also schnell verzerrt werden.


    Zitat

    Mit drei guten Teilen, in zehn Jahren könnte Zelda eine so große Legende werden, wenn nicht sogar DIE Legende der Games. - Aber die Wahrheit wird so aussehen: Wir bekommen jetzt ein gutes Zelda U und danach entweder lange gar nichts oder ein Spiel was dann wieder über 50% der Fans verschreckt.


    Die Realität sieht eher so aus, dass man sich nicht mal ansatzweise sicher sein kann, ob Zelda U gut wird.

    Das Problem ist auch, dass viele von Zelda eine "epische Fantasy-Saga" erwarten, das Team von Aonuma dazu aber überhaupt nicht in der Lage ist. Die haben da keine Autoren im Team. Die Story wird immer um die Spielkonzepte gesponnen und fertig.

    Es ist natürlich sehr schwer, 10 Titel für sich auszusuchen aus all den vielen guten Spielen, die man in seinem Leben gespielt hat. Deshalb will ich versuchen, Titel zu nennen, die mich entweder sehr geprägt oder auf besondere Art und Weise begeistert haben.


    1. Minecraft

    Ich dürfte in kein anderes Spiel mehr Zeit investiert haben, als dieses. Hier kommt einfach vieles zusammen, was ich in Spielen gerne mag. Sei es Abenteuer/Erforscher-Gameplay ala Zelda oder die Möglichkeit, die Welt nach eigenem Ermessen zu gestalten, wo ich mir Haus, Farm und Dörfer Block für Block selber schaffe. Seltene Blöcke und Items wecken dann den Sammler-Instinkt in mir. Minecraft hat einfach alles und ich kann mich in diesem Spiel ewig verlieren.


    2. The Legend of Zelda: Ocarina of Time & Majora's Mask

    Wie andere nehme ich mal die beiden N64-Zeldas als Stellvertreter für die Zelda Reihe. Die Spiele waren einfach zu ihrer Zeit und auch heute noch ein unvergessliches Erlebnis, besonders die bestechende Atmosphäre hat es mir hier angetan, aber natürlich auch das unschlagbare Action Adventure Gameplay eines Zelda.


    3. Unreal Tournament

    Für mich war UT immer DAS perfekte Ballerspiel. Nicht Quake, nicht Wolfenstein und erst recht nicht so Sachen wie Halo, Call of Duty oder Battlefied. Es hat einfach diesen speziellen Charme, den kein anderer Shooter bietet. Die Level sind unglaublich abwechslungsreich, einmal spielt man auf einer Raumstation mit geringer Schwerkraft, dann in einer Ritterburg oder in einer Pyramide. Und die Waffen von UT sind einfach genial einzigartig. Nur UT bietet die Shock Rifle! Auch die Nachfolger habe ich sehr gerne gespielt und derzeit freue ich mich auf den UE4-Ableger, der in Entwicklung ist.

    UT dürfte auch das Spiel sein, was ich neben Minecraft und Zelda am meisten in meinem Leben gezockt habe. Auch habe ich durch dieses Spiel 3D-Modellierung, speziell Level-Design gelernt, da ich gerne Maps für UT gebastelt habe.


    4. Metroid Prime Trilogy

    Metroid mag ich, weil es sich wie Zelda spielt, aber halt in einer Sci-Fi-Umgebung. Die Gameplay-Schablone ist aber relativ ähnlich und die Items teilweise analog (Eisbeam statt Eispfeilen, Varia-Suit statt Goronenrüstung, Grapple Beam...), weshalb es mir viel Spaß macht. Und die Prime-Serie sind mit Abstand die besten Metroid-Titel neben Super Metroid.


    5. Unreal Championship 2 - The Liandri Conflict

    Noch ein Spiel aus der Unreal-Reihe, das es in meine Liste geschafft hat... aber es hat für mich einen besonderen Status, weil es die Action von UT mit dem Schwertkampf-Gameplay von Zelda kreuzt. Es ist quasi UT mit Nahkampf-Waffen und Verfolgeransicht. Für dieses Spiel hatte ich mir extra die olle Xbox gekauft (bis heute meine einzige Nicht-Nintendokonsole), es aber nie bereut.


    6. Trine 2

    Dieses Spiel habe ich erst letztes Jahr kennen gelernt, aber es ist einfach nur so unglaublich wunderschön. Es gibt keinen hübscheren Platformer. Auch gefällt mir das Gameplay sehr, wo man zwischen drei Charakteren mit unterschiedliche Fähigkeiten (Zauberer, Ritter und Diebin) wechselt oder mit anderen zusammenspielt. Hervorhebenswert ist vor allem, dass es für jedes Problem im Spiel viele verschiedene kreative Lösungswege gibt und dass man vor gute Herausforderungen gestellt wird, wenn man wirklich alles sammeln will. Ich zock es derzeit bereits zum dritten Mal durch und es fasziniert mich wie am ersten Tag. Kann ich nur empfehlen (derzeit auch bei Steam im Angebot für 2,45€).


    7. The Legend of Zelda: Link's Awakening

    Die Liste wäre nicht vollständig ohne meine erste große Videospielliebe. Damit fing für mich alles an und die Welt von Cocolinth besitzt einfach ihren ganz besonderen Charme, den kein Zelda für mich kopieren konnte. Und ohne Link's Awakening wäre ich nicht hier.


    8. Terranigma

    Der Titel ist ja hier schon paar mal gefallen, aber es dürfte für mich so das beste Action RPG neben Zelda sein. Bei der Mana/Seiken Densetsu-Reihe hatte mir nur der erste Teil für den GameBoy wirklich gefallen (Mystic Quest), bei den anderen Teilen war mir das Kampfsystem immer zu langsam mit der Aufladerei. Terranigma macht es aber genau richtig, hier macht man am meisten Schaden, wenn man möglichst schnell kämpft. Das Kampfsystem, was Springen und Dashen gekonnt für Attacken nutzt und kombiniert, ist einfach, aber geil.

    Davon mal abgesehen hat die Story und Spielwelt für einen SNES-Klassiker dermaßen ambitionierte Ausmaße, dass mir hier nur ein Wort einfällt, um dieses zu beschreiben: "episch" - und dieses Wort missbrauche ich nur sehr ungern für etwas.


    9. Harvest Moon (SNES)

    Für mich das einzig wahre Harvest Moon. Angefangen hatte es für mich mit dem ersten GameBoy-Teil, aber dieser war prinzipiell nur eine kastrierte Fassung des SNES-Klassikers, der wohl eines der hübschesten 16-Bit-Spiele sein dürfte. Mit den ganzen Nachfolgern konnte ich auch nicht mehr wirklich etwas anfangen, es war einfach nicht mehr diese wunderschöne Welt, wie man sie im Original hatte.

    Ansonsten wurde auch irgendwo Minecraft zu einem kleinen Harvest Moon-Ersatz für mich, wo man sich halt die Ställe, die Farm, das Dorf und alles selber geschaffen hat. Harvest Moon ist aber auch einer der Gründe, warum ich gerne Minecraft spiele, weshalb das Spiel hier nennenswert ist.


    10. Don't Starve

    Stil und Humor sind hier unschlagbar. Punkt. Wer es nicht kennt, der googelt jetzt danach und verliebt sich an Ort und Stelle.

    Dies dürfte auch das einzige Spiel in meiner Liste sein, was ich nicht zu 100% voll durchgezockt habe... im Gegenteil, das meiste hab ich noch nicht gesehen und ich bin auch ziemlich mies im Spiel. Aber es ist auch darauf ausgelegt, dass einem wirklich absolut ALLES töten will und das möglichst skurril und witzig. Irgendwann spiel ich es aber sicher durch... ^^


    Erwähnen möchte ich noch Wario Land, auch irgendwie stellvertretend für die Super Mario Land-Teile, die ich als Kind viel gespielt habe, und für alle guten Jump'n'Runs. Die Nachfolger fand ich ziemlich schlecht, aber das erste Wario Land war doch ein sehr geiles GameBoy-Spiel.

    Portal 2 darf auch noch erwähnt werden, was ich von der Spielidee, der Story und dem Humor her sehr genial fand. Aperture Science ftw.

    Und wenn es um Arena-Shooter geht, habe ich auch sehr viel Xonotic gespielt, was quasi eine Mischung aus UT und Quake ist. Leider sind die Skill-Unterschiede hier aber recht gravierend und die Community sehr klein.


    Diverse Titel, die hier auch so genannt wurden, hab ich aber noch vor mir... im Steam Sale hatte ich mir neulich Skyrim, die BioShock-Trilogie und Far Cry 3 zugelegt. Das wird dann alles nächstes Jahr erst gespielt, vermutlich, und eventuell ändert sich ja dann meine Liste. ^^

    Im zweiten Teil des Interviews von Eiji Aonuma mit MMGN.com ging es um Hyrule Warriors, wo auch Hisashi Koinuma (Omega Force) und Yosuke Hayashi (Team Ninja) zugegen waren, zwei weitere Produzenten des Titels. Interessant ist her vor allem, dass es sich diesmal wohl nicht um "Prinzessin Zelda" handeln soll, sondern um Königin Zelda.

    Während sie in den Charakterprofilen der offiziellen Seite (Link) noch als Prinzessin betitelt wurde, ist in dem Interview explizit davon die Rede, dass sie die Königin von Hyrule ist und auch die Armee anführt.

    Des Weiteren erfahren wir, dass man im Storyverlauf von Mission zu Mission unterschiedliche Charaktere zur Auswahl haben wird. Dies ist für jede Mission genau vorgegeben. Es wird aber auch Stages geben, wo man den Charakteren frei auswählen kann. Bei allen Missionen wird man aber die Möglichkeit haben, diese zu zweit im Coop-Modus zu spielen.

    Ansonsten schilderte Aonuma in dem Interview noch einmal, dass er Tecmo Koei volle Freiheiten gegeben hat. Da aber das Entwicklerteam von Hyrule Warriors aus vielen Zelda-Fans besteht, haben diese von ganz allein gesorgt, dass hier bestimmte Elemente aus Zelda intakt bleiben. Auch soll das Team seine Erwartungen übertroffen und ihm das ein oder andere Mal in Staunen versetzt haben.

    Quelle: mmgn.com

    Auf Platz 1 liegt für mich klar die Eisruine, einfach weil es der einzige Dungeon im Spiel ist, der vom Schwierigkeitsgrad her sich wirklich mit den Dungeons aus A Link to the Past messen kann. Bei mir kam noch hinzu, dass ich mich als Erstes für die Eisruine entschieden hatte, was die Angelegenheit zu einer guten Herausforderung und Nahtoderfahrung gemacht, die ich bei Zelda mittlerweile sehr vermisse.

    Auch hat die Eisruine eine geniale und schwer zu überschauende Labyrinthstruktur, was ich von einem ordentlichen Zelda-Dungeon irgendwo erwarte, aber nur noch sehr selten geboten bekomme.

    Platz 2 wäre bei mir der Wüstentempel, primär wegen der Optik und der Atmosphäre, auch die Rätsel mit dem Sandstab haben mir gut gefallen. Und es ist der einzige Dungeon, wo man noch ein Item bekommt, was einem wirklich anderorts noch weiterbringt, wenn man schon alles in Ravios Laden gekauft hat.

    Tatsächlich sind es nur TLoZ, Ocarina of Time und Twilight Princess, die sich wirklich von den Verkaufszahlen her abgesetzt haben. A Link to the Past war interessanterweise nicht viel erfolgreicher als The Wind Waker. Das viert-erfolgreichste Zelda-Spiel ist ohne Witz Phantom Hourglass, was eben doch zeigt, dass die Situation nicht ganz so einfach ist, da es sich hier um einen Titel handelt, den die meisten Fans verteufeln, der aber scheinbar doch irgendwo ankam und sei es nur durch die Plattform.

    Im Großen und Ganzen nehmen sich die Zelda-Titel aber nichts von den Verkaufszahlen her. Wir haben zwei Ausläufer im positiven Bereich mit Ocarina of Time und Twilight Princess. Das sind unangefochten die beiden erfolgreichsten Zeldas. Und wir haben zwei Flops mit Four Swords Adventures (mehr als verständlich) und The Minish Cap, wobei Letzteres dennoch viele Fans hat. Der Rest der Titel bilden halt so eine Suppe um die 4 Millionen pro Titel.

    Zitat

    Wenn es aktuell so weiter geht dann wird Zelda immer mehr zu einem Kinder-Kram und dann wird die Serie im Laufe der nächsten 10-20 Jahre so extrem an Respekt verlieren dass es irgendwann nicht mehr zu retten sein wird oder einzelne Spiele so einen schlechten Ruf haben wie Spiele anderer so großer Reihen - und somit wird Zelda irgendwann im Mittelmaß versinken.


    Hmmm... ist das denn nicht schon längst der Fall? Du sagst es doch selbst, dass nur Ocarina of Time und Twilight Princess wirklich wahrgenommen wurden. Das sind seit OoT insgesamt 11 Zelda-Titel, die nicht bei der breiten Masse angekommen sind und in der von mir erwähnten Suppe schwimmen, was fast 2/3 der Reihe ausmacht.

    Ich hab durchaus ein ähnliches Empfinden. Zelda war in den 90er Jahren mal DAS Spiel, das absolute Non-Plus-Ultra, welches in Ocarina of Time gemündet war - ein Spiel, was von vielen die Kindheit geprägt hat. Ich kann mich entsinnen, viele Freunde in meiner Schule Zelda gespielt hat oder es zumindest spielen wollten. Majora's Mask, so sehr ich das Spiel auch liebe und gut finde, war dann für die anderen bereits der große Sieb, wo am Ende nur noch ich da war. Allein wegen dem "Zeitdruck" haben viele dem Spiel keine Chance gegeben...

    The Wind Waker war dann der Punkt, wo ich mich verabschiedet habe. Heute mag ich das Spiel sehr, besonders in der neuen HD-Fassung, aber damals mit meinen 16 Jahren hatte mich die Optik einfach abgeschreckt. Damals wollte ich genauso, dass Zelda so cool, realistisch und erwachsen ist wie die großen Titel auf anderen Konsolen. Und es war erst durch die Aussicht auf Twilight Princess (primär der bombastische Trailer aus 2004), die mich zu Zelda zurückbrachte. Im Endeffekt konnte TP aber meine Erwartungen nicht halten, während TWW mich positiv überraschte und ich dann TWW sogar besser fand. Dadurch sehe ich die Reihe auch etwas differenzierter, so wie es die meisten Fans tun, die heute noch übrig sind und sich in Zelda-Foren rumtreiben.

    Man kann auch argumentieren, dass eben diese Wandelbarkeit etwas ist, was Zelda besonders macht und von anderen Spiele-Reihen (wie beispielsweise GTA) hervorhebt. Richtig, GTA ist immer dasselbe. Call of Duty ist immer dasselbe. Fifa ist wirklich immer nur dasselbe. Aber ein Zelda ist eben nicht immer nur dasselbe, was es auch irgendwie ausmacht. Wenn ich durch Hyrule Historia blättere und die vielen verschiedene Stile sehe, die jedes Spiel in der Reihe einzigartig machen, dann ist das etwas, was wirklich nur Zelda bietet. Nennt mir eine Spielereihe, die sich genauso wandelbar zeigt wie Zelda! Mir fällt gerade nichts ein...

    Und jetzt stellt sich die Frage, was passiert, wenn man das wegnimmt...? Würde es bei Zelda gut ankommen, wenn man immer nur dasselbe bietet? Oder würden sich die Leute eher über die Eintönigkeit beschweren?

    Teilweise kann man das auch jetzt schon tun, denn streng genommen war Zelda im letzten Jahrzehnt mit der Ausnahme von Four Swords immer nur dasselbe. Es gab zwar andere "Konzepte", wie du es hier nennst, sowas wie Link als Wolf, Link auf einem Boot, Link in einem Zug, etc... Dann hatte man unterschiedliche Grafikstile und andere Steuerungsarten. Aber all diese Dinge wurden nur um ein typisches Standard-Zelda herum gepackt. Blendet man diesen Mantel aus Grafik, Steuerung und Gimmicks aus, bot Zelda immer nur dasselbe. Zelda hat sich stark in bestimmten Konventionen verfahren, wo halt genau definiert ist, wie ein Zelda funktioniert und was man halt zu erwarten hat, wenn man einen Block und einen Druckschalter findet oder eine Schatztruhe öffnet.

    Ich finde DARAN sollte man primär arbeiten. Man muss erstmal analysieren, was ein Zelda wirklich braucht. Was MUSS ein Zelda-Spiel wirklich haben? Im Endeffekt doch nur einen Spielercharakter ("Link"), der mit der Schwert und Schild kämpft, ein Ziel ("rette Prinzessin") und eine Abenteuerwelt zum erforschen. Wenn man Zelda mal auf das Wesentliche reduziert und sich wirklich Freiheiten lässt, um etwas Neues zu schaffen, dann kann meines Erachtens wieder etwas aus Zelda werden. Allemal besser, als wenn sich sagt "okay, diesmal fährt Link auf Ski und die Grafik ist Schwarz-Weiß und der Rest bleibt wie gehabt".

    Und das ist auch so ein wenig der Vibe, den ich von Aonuma in letzter Zeit bekomme - sie wollen mit Zelda mal von unten aufräumen und diese ganzen Konventionen überdenken, die Zelda in den letzten 20 Jahren beherrscht haben, weshalb ich durchaus gespannt bin, was mit Zelda U noch passieren wird...

    (Ein anderes Problem bei Zelda und Nintendo wäre der Egoismus der Entwickler, was du auch schon mit angedeutet hast. Das Thema hebe ich mir aber für später auf, damit mein Beitrag nicht völlig platzt. xD)

    Und weiter geht es mit den Charakter-Trailern zu Hyrule Warriors. Diesmal wird Prinzessin Zelda näher vorgestellt, die ihren Degen, sowie ihre anderen Attacken aus purer Lichtmagie erzeugt und sich hier durch Horden an Knochengängern und Stalfos kämpft, die vom Design her aus Ocarina of Time stammen. Auch sehen wir zum ersten Mal ein Irrlicht als Gegner.


    Gehe zu: Youtube

    Als Nächstes dürfte dann Midna an der Reihe sein. Auch dürfte eventuell die offizielle Seite zum Spiel noch ein Update mit Agnetha und Lana erfahren, wo es wieder viele neue Bilder geben sollte. Wir halten euch auf dem Laufenden!

    Letzte Woche haben wir euch bereits eine Zusammenfassung aller wichtigen Aussagen aus den verschiedenen E3-Interviews zum neuen Zelda für die Wii U, sowie Hyrule Warriors erstellt. Es scheint aber, als sei die Welle an Interview noch nicht vorbei. MMGN.com hat nun ein paar Fragen veröffentlicht, zu denen es interessante Antworten gab.

    Aonuma gibt an, dass er gern Kyoto als Größenvergleich für die Spielwelt vom neuen Zelda nimmt. Kyoto hat eine Fläche von rund 828km² (im Vergleich, Berlin hat 892km²). Während man dies natürlich nicht allzu genau nehmen sollte, dürfte es sich hier zumindest um die bislang größte Spielwelt in einem Zelda handeln.

    Er beschrieb dann grob, dass es in der Welt Hindernisse gibt und man nach und nach Fortschritte macht:

    Zitat

    "Man muss immer einen Plan machen, wenn man auf Reisen geht, auch im echten Leben, muss man entscheiden, ob man mit dem Auto fährt oder dem Zug. Und diese Entscheidungen haben Einfluss auf das Erlebnis. Man kann auch anfangen, zu laufen, und dann feststellen, dass der Weg dafür zu weit ist. Also bereut man es und lernt etwas, ähnlich wie festzustellen, dass es ein Hindernis gibt, welches man auf eine andere Art überwinden muss.

    "In der Welt von Zelda erhält man neue Erfahrungen und manchmal auch neue Fähigkeiten, wenn es um das Überwinden von Hindernissen geht. Während man sich ein Ziel setzt und einen Plan macht, wie man dort hin gelangt, wird man vertrauter mit dem Terrain und man bekommt neue Fähigkeiten und neues Wissen, was einem dabei hilft, im Spiel weiter zu kommen."

    Auch sagt Aonuma, dass sich die Spieler nicht an Links Aussehen im Trailer aufhalten sollen. Link repräsentiert nach wie vor den Spieler und Aonuma will ihn nicht zu sehr definieren.

    Quelle: mmgn.com

    Zitat

    Original von Yliane
    Das ist wirklich mega! Aber was wirklich toll währe ist, wenn man sich entscheiden darf, ob man Gut oder Böse spielen kann. Das würde so perfekt sein! So übelste Perfekt! Und ich frage mich nun, wie Zanto und Ganondorf aussehen...


    Für Dynasty Warriors ist es üblich, dass man dann auch die gegnerische Fraktionen spielen kann und sich sogar die ganzen Bossgegner freischalten kann. Also, viele rechnen damit, dass auch die Bösen spielbar sein werden, also z.B. Cia, Zanto oder Ganondorf.