Letztendlich im Rückblick kann ich schon behaupten - ja das Spiel war leicht. Ich bin ohne Mühen einfach durchgekommen, kein Gegner oder Endgegner hat mich wirklich intensiv geschafft. Es gab nur drei Stellen, die mich trotzdem ein wenig stutzig gemacht haben.
# Einmal im Eistempel gibt es einen Raum, wo man an eine Truhe heran muss, die auf einem Podest inmitten eines Abgrunds stand. Ich muss an diesem Tag irgendwie ein wenig neben mir gestanden haben, da ich vergessen hatte, dass man mit dem Fanghaken nicht nur andere Enden erreichen kann, sondern sich damit auch katapultieren lassen kann.
# Die Stelle im Meerestempel, wo man für das Eingravieren des Zeichens auf die Karte seinen DS zuklappen sollte. Ich habe das dermaßen nicht gerafft und habe sicher eine halbe Stunde in diesem Raum verbracht.
# Beim Endkampf gegen Bellamu - an der Stelle wo ich das Schiff verfolgen sollte. Mich haben diese Kaugummis erstmal fertig gemacht, obwohl ich schon verstanden hatte was ich tun solle - mein Schiff hatte eben nur 5 Herzen - musste den Kampf nochmal starten.
Letztendlich finde ich PHs Schwierigkeitsgrad nicht schlimm - die Steuerung hat mir viel Spaß gemacht. Leider spürt man bei diesem Titel doch dass man die Innovation des Touchscreens mit dem Gameplay ausreizen wollte und leider beim Schwierigkeitsgrad sowie in der Innovation mancher Rätsel stark nachgelassen hat. Fast alles ließ sich von allein erschließen, so wirklich Knobeln konnte man nicht mehr. Das ist sehr schade - es scheint wohl im Trend zu liegen, dass die neuen Zeldaspiele in all ihren Rätseln auch für die jüngere Zielgruppe und Einsteiger verständlich bleiben müssen. Harte Zeldas wie zu den Zeiten 1987 scheinen ausgestorben zu sein und für die Sammler, die schon die ersten Spiele gespielt haben - keine Herausforderung mehr. Vielleicht sind ihnen auch einfach die Ideen zu den Rätseln ausgegangen?
Fazit: Schönes Spiel, ein guter Einstieg für die immer jünger werdenen Spieler von heute - aber für die Traditionsfans nur ein weiteres Spiel in der Sammlung.